Illusionen
Von Ruth Rehmann
Herausgegeben von Werner Jung
»Illusionen erzählt die konkreten Arbeitsverhältnisse im Nachkriegswirtschaftswunder der Fünfzigerjahre mit und schildert insbesondere weibliche Berufstätigkeit zu dieser Zeit. Damit steht der Roman inhaltlich in der Tradition der Neuen Sachlichkeit der Weimarer Republik [...].« —Nicole Seifert, 54books
»Das ist ein tolles Stück Literatur, die Sprache ist ganz besonders, die Perspektive auch.« —Nina Wehner, Berliner Zeitung
Im verglasten Großraumbüro im 13. Stock eines großen Konzerns beginnt Samstagmittag das Wochenende. Und mit ihm eröffnet sich ein Panorama an Abenteuern und Enttäuschungen, Träumen und Illusionen.
In ihrem 1959 erstmals veröffentlichten Roman erzählt Ruth Rehmann (1922–2016) vom Arbeitsalltag und den Wochenendvergnügungen dreier Frauen und eines Mannes und gewährt Einblick in deren verwirrende, faszinierende oder beschämende Vergangenheit und Gegenwart – bis zur Rückkehr in den 13. Stock am Montagmorgen.
1958 las Ruth Rehmann das Kapitel »Das erste Kleid« auf der Tagung der Gruppe 47 in Großholzleute. Bei der Abstimmung über den Preis der Gruppe unterlag sie schließlich jedoch Günter Grass.
Im selben Jahr, in dem Grass’ »Blechtrommel« oder Bölls »Billard um halb zehn« erschienen, lässt Rehmanns Zeit- und Gesellschaftsroman ganz neue Facetten der Wirtschaftswunderzeit entdecken und beeindruckt auch heute noch durch seine Modernität.
Hardcover
320 seiten
Text in German
AvivA Verlag, 2022
5.12 x 1.26 x 8.54 inches
ISBN 9783949302046

